Gehofen

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Die Gemeinde Gehofen liegt im Norden des Landes Thüringen. Sie markiert die nördliche Unstrutniederung. Im Westen erstreckt sich die Ausläufer der Hohen Schrecke. Erstmals urkundlich wurde Gehofen im Jahre 782 erwähnt. Die Geschichte des Dorfes wird besonders stark durch große Gehöfte bestimmt. Bereits um die Jahrhundertwende gab es in der Siedlung 2 bis 3 wichtige Höfe, welche das übrige Dorf maßgebend beeinflusste. Neben Bauern gab es in Gehofen auch Leineweber, Seiler, Kaufleute und Salpetersieder. Außerdem gelangte Gehofen durch Hanf- und Flachsanbau zeitweise zu Wohlstand. Gehofen war durch Handel sehr bekannt geworden und wurde daher zum Marktflecken (erste Jahrmärkte 1672). Der letzte Gehofener Jahrmarkt fand 1933 statt. Statt des Marktes wurde die Kirmes eingeführt. Die heute noch am vierten Wochenende im Oktober gefeiert wird. Nach dem Abbruch der baufällig gewordenen Kirche wurde die jetzige Gehofener Kirch erbaut (1866-1868). Die Kirche weist 600 Sitzplätze auf. Alle drei Glocken mussten im 1. Weltkrieg abgegeben werden, wurden jedoch 1919 wieder ersetzt,

Die Ziegelei besteht in ihrer heutigen Form mit Ringofen seit 1886. Backsteine wurden dort bis 1971 gebrannt. Die in Privatbesitz befindliche Ziegelei ist teilweise noch mit technischen Details und Ausrüstungsgegenständen erhalten geblieben.

Bereits seit Ortsgründung gab es in Gehofen Mühlen und Mühlgraben, gemahlen wurde Getreide und Ölfrüchte.

1993 erhielt Gehofen eine Kegelbahn, die im Jahr 1993 mit einer modernen Kegelanlage ausgestattet wurde.

Hauptstr. 68
06571 Gehofen

Mobiltelefon (0172) 3567827

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.gehofen.de

Öffnungszeiten:
Bürgermeister Sprechstunde: Dienstag von
17:30 Uhr-18:30 Uhr im 1. OG der ehemaligen Schule in Gehofen