Nausitz

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Im Jahre 1157 wurde Nausitz erstmals urkundlich mit dem Ortsnamen Nuseze erwähnt. Der Name bedeutet „New Sitz“ und änderte seine Schreibweise in den folgenden Jahren öfter. Um 1700 wurde die Kirche von den Rittergutsherren von Greck erbaut. Den Rittersitz übernahmen um das Jahr 1710 die Grafen von Mansfeld. Diese verkauften das Gut 1721 an die Herren von Werther. 1794 erscheinen die Herren von Römer und letzlich als Besitzer und Kirchenpatrone Freiherr und Freifrau von Münchhausen geb. Römer. Das Gut umfasste im 18. Jahrhundert 4,5 Hufe steuerbares Land.

Bis 1949 gehörten Ländereien mit einer Gesamtfläche von 128,8 ha zum Gut, diese wurden im Zuge der Bodenreform an landarme Bauern vergeben.

Im Zuge der Separation wurden Verkehrswege neu angelegt. Für Nausitz wurde die Chaussee von Reinsdorf nach Wiehe im Jahre 1868 gepflastert, damit konnte verstärkt Handel betrieben werden.

Um 1879 wurden umfangreiche Pflasterarbeiten in den innerörtlichen Nausitzer Straßen ausgeführt.